Das Manni ist eine seltsame Gattung. Sie lebt mitten unter
uns, doch ist sie kaum wirklich bekannt.
Deshalb hier ein paar nützliche
Informationen:
Das Manni existiert seit einigen Jahrhunderten. Es pflanzt
sich scheinbar selbstständig fort, jedoch fällt hierbei besonders eines auf: Je
mehr dieser Gattung auf einem Fleck sind, desto schneller geht die
Fortpflanzung vonstatten. Es scheint sich also um eine eher promiskuitive
Gattung zu handeln, die freie Liebe mit wechselnden Partnern ohne Probleme
anerkennt und sogar fördert.
Manni kann sich aber auch fortpflanzen, wenn nur wenige
seiner Art zugegen sind. Manchmal pflanzt es sich sogar ganz alleine fort.
Meistens stirbt es in diesem Fall aber recht schnell und ist im Anschluss für
lange verschwunden, bis es scheinbar aus dem Nichts wiedererscheint.
Wie genau sich Manni vermehrt, ist nur wenigen Experten
bekannt.
Fast jeder weiß allerdings, dass man Manni am besten in Ruhe
lassen sollte, um ideale Bedingungen für die Vermehrung zu gewährleisten.
Ansonsten scheint Manni, trotz der vielen Ungewissheiten
über Herkunft, Fortpflanzung und Leben, die Fähigkeit zu besitzen, Menschen in
seinen Bann zu ziehen. Göttliche und diabolische Züge sind gleichsam zu
erkennen, die Wissenschaft und die Gesellschaft diskutiert nach wie vor, ob
Manni vom Ursprung her „böse“ oder „gut“ ist.
Manche
Menschen freuen sich so sehr, Manni bei sich zu haben, dass sie alles
vergessen: Benehmen, Freundlichkeit, Freunde, Familie. Wegen Manni
werden sowohl die Umwelt verschmutzt als auch regelmäßig Kriege geführt.
Manni scheint sich immer mehr zur Religion zu entwickeln.
Wie in jeder Religion zeigt sich auch bei Manni die
Bedeutung vor allem in der musikalischen Anbetung. Hier sind zwei Titel zu
nennen, die den Kern allen (Aber-)Glaubens deutlich ausdrücken:
„Manni, Manni, Manni“ und „Manni makes the world go round“…
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