Donnerstag, 15. Februar 2018

Olympische Winterspiele 2018



Sportlicher Wettkampf.

Höher. Schneller. Weiter.

Adrenalin.

Trauer und Glück liegen so dicht beieinander, wie Nord- und Südkorea.

Wobei: Letztere liegen dichter beieinander als in den letzten Jahrzehnten. Immerhin spielen sie wieder miteinander. Eishockey zum Beispiel. Was verbindet mehr, als anderen gemeinsam auf die Fresse zu hauen?

Insgesamt sind die Spiele wohl deutlich „sauberer“. Bisher ist nur ein Dopingfall offiziell, die Russen dürfen nur unter einer „neutralen Flagge“ mitmachen.

„Neutral“ bedeutet „vom IOC“. Dem Ort, wo Neutralität endet, wo die Geldbörse beginnt…

Es ist weniger Doping im Spiel und schon führt Deutschland im Medaillenspiegel. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob da ein Zusammenhang besteht, denn die Medaillen stammen bisher aus Sportarten, in denen die Deutschen meistens eh gewinnen. Schnell rennen und schießen liegt „uns“ im Blut.

Eishockey wird auch gespielt. Ohne Spieler aus der NHL. Und mitten in der Nacht. Die Zeitverschiebung ist echt gemein. Da gewinnt Finnland schon mal 5:2 und keiner hat’s gesehen.

Das olympische Motto „Dabeisein ist alles“ gilt also mal wieder nicht für mich.

Aber was soll’s? Es gibt ja genug zu sehen: Nachrichten zum Beispiel… Politik in Deutschland... USA... wobei… lassen wir das…

Montag, 15. Januar 2018

Gute Vorsätze für 2018



Willkommen im Jahr 2018.

Wir haben uns ja alle Vorsätze gemacht, was dieses Jahr endlich erledigt werden sollte. Dies gilt auch für die Welt um uns herum:

Einige Politiker haben sich vorgenommen, zusammen zu arbeiten. Gerüchten zufolge soll Deutschland schon in diesem Jahr eine neue Regierung erhalten…

Andere haben sich vorgenommen, endlich etwas mehr über die sozialen Medien zu erfahren. So passiert es bisher immer wieder, dass von den Accounts von Politikern irgendwelche dubiosen Nachrichten versendet werden. Skandalös, aber wahr: Oftmals handelt es sich um rassistische Beleidigungen. In jedem Fall scheint es so zu sein, dass irgendein Mitarbeiter für diese Nachricht verantwortlich ist. Jetzt wollen die betroffenen Politiker lernen, wie sie ihre Accounts besser schützen. Viel Erfolg!

Sportlich gesehen wird 2018 von den Winter-Olympischen Spielen in Südkorea und der Fußball-WM dominiert. Eine Diktatur möchte gerne dabei sein und hat deshalb Gespräche mit der Ausrichternation aufgenommen, eine andere kümmert sich um die Anti-Doping-Kommission.

Spannend bleibt auch das letzte Jahr, bevor das demokratischste Emirat der Welt endlich offiziell zur Diktatur erklärt werden kann. Mal sehen, wie viele Ausgaben der „Knast-Nachrichten“ noch veröffentlich werden können.

Es gibt so viele Vorsätze und so wenig Zeit, sie zu erfüllen.

Nur einer ist leicht: Körperlichen Idealen nachzurennen ist Quatsch! Zumindest, wenn es sich um „Selbstoptimierung“ dreht. Fitter als Mr. President kann man gar nicht sein!

Zur Beruhigung sage ich mir immer: Breitarsch ist besser als Breitbart!

Frohes neues Jahr!!!

Sonntag, 15. Oktober 2017

Urlaub an der Küste



Kürzlich habe ich Urlaub an der Nordseeküste gemacht.

JA, im Herbst!

Es war eine neue Erfahrung, bei Regen und ein wenig Sturm, wetterfest eingepackt, rauszugehen. Kein langes Liegen am Strand. Kein Bad im Meer.

Weichei, ich weiß.

Trotz dieser Veränderungen im Vergleich zu früheren Besuchen, kamen doch wieder die Erinnerungen an vergangene Zeiten hoch:
Zunächst einmal die Sandburgen, die wir gebaut haben. Damit meine ich nicht die kleinen Mistdinger, die man auch in jedem dahergelaufenen Sandkasten sieht. NEIN, wir haben Burgen gebaut, in die wir uns legen konnten, um vor Wind geschützt zu sein. Mindestdurchmesser: Größte Person im bequemen Liegen!
 Wir haben in die Außenwände Sitzplätze eingebaut. Natürlich auch einen Eingang, manchmal auch mit ein paar Treppenstufen.

Wir wollten uns natürlich nicht von den anderen abgrenzen, aber wir wollten unsere Ruhe!

Wenn die Burg fertig war, ging es ins Wasser! Wellenhüpfen, ein bisschen Schwimmen. Solange, bis man durchgefroren war und sich schnell wieder in der Sonne aufwärmen wollte.

Also entweder in die Burg legen – oder sofort am Strand spielen. Am Liebsten das für andere Nerv tötende Beach-Ball. Was auch immer an einem Gummiball, der mit zwei Holzplatten hin und her geschossen wird, stören soll...
Erst, wenn der Hunger zu groß, die Müdigkeit überwältigend oder die Sonne untergegangen war, ging es nach Hause.

Diese Tage waren super!

In diesem aktuellen Urlaub habe ich dann mal die Kinder und Jugendlichen beobachtet.

Einige sahen echt erstaunt aus, als das Meer nass war.

Und ihr größtes Problem war, sich so zu positionieren, dass das Selfie auch schön wurde.

Manchmal vermisse ich die früheren Zeiten. Ich würde den nachfolgenden Generationen einfach ein wenig mehr Entspanntheit gönnen...