Freitag, 15. Juni 2018

Verdauung und Gesundheit


Der Mensch ist ein Lebewesen. Jedes Lebewesen muss Nahrung zu sich nehmen, manche mehr, andere weniger. Die wenigsten fragen sich, warum sie dies tun.

Ursprünglich geht es darum, zu überleben. Unser Körper braucht Nährstoffe, um Zellen neu zu bilden. Ohne diese Neubildung würden wir in relativ kurzer Zeit vergehen, weil keine Zellen mehr übrigbleiben. Immerhin sterben unsere Zellen täglich ab.

Um die Nährstoffe aufnehmen zu können, müssen wir erst einmal Nahrung zu uns nehmen. Aus dieser entzieht der Körper in mehreren komplizierten Verfahren so viele Nährstoffe wie möglich. So geht es uns gut und wir leben weiter.

Das Problem unseres Körpers: Er ist manchmal ein bisschen doof. Wenn wir ihm potenzielle Giftstoffe anbieten, merkt er es nicht immer. Er nimmt sie trotzdem auf und schädigt sich damit selber.

Wäre es nicht wunderbar, wenn Ungesundes einfach durchrauschen würde, Gift einfach ungemindert am Ende wieder austreten würde?

Das Problem unseres Geistes: Wir geben dem Körper die ungesunde Nahrung.

Stellen wir uns mal vor, wir gehen in die Fußgängerzone und fragen die Leute, ob sie eine Eigenurinkur machen wollen. Wie viele wohl mit: „Igitt, niemals!!!“ reagieren werden?
Aber Nahrung ohne Nährstoffe, Gifte unterschiedlichster Art und Form – all‘ das stopfen wir täglich in uns hinein als hätte das keine Folgen.

Deutlich ausgedrückt: Wir scheinen den Ablauf der natürlichen Verdauung umgekehrt zu haben. Wir stopfen Scheiße in uns hinein und wundern uns, dass wir krank werden.

Und das macht sogar vor unserem Geist keinen Halt: Wie viel Scheiße tun wir uns an, akustisch und optisch Tag für Tag…

Zeit für eine Kur!

Dienstag, 15. Mai 2018

Mai-Theorie


Die Ausgangslage: Ende April waren die Maiglöckchen verblüht und die Maikäfer waren mit Schlüpfen, Paaren und Sterben schon fertig. Außerdem gibt es zahlreiche suizidale Insekten, die sich wahlweise vor Autos oder Fahrräder oder in Milchschaum stürzen (ist mir alles passiert…)!

Die Theorie: Wir haben den Mai gar nicht mitgekriegt.

Die Fragestellung: Wie konnte das passieren?

Die Antwort: Die Außerirdischen haben uns den Monat geklaut!

Die Begründung: Wir befinden uns in einem Langzeitversuch von Außerirdischen. Spätestens seit der Mitte des letzten Jahrhunderts haben sie die Erde entdeckt und ihre Mitarbeiter zu uns geschickt. Ein langfristiges Projekt beschäftigte sich damit, die Gehirne der Menschen zu erforschen. Zu diesem Zweck wurden immer wieder Teile aus Gehirnen einzelner Individuen entfernt. Beispiele für Betroffene dieser Experimente sind sicherlich jedem bekannt – zum Teil zwitschern, drangsalieren und bomben sie sich ja förmlich auch in die Öffentlichkeit. Der nächste Schritt des Experimentes war es nun, einzelne Teile der gesammelten Gehirne zu reimplantieren – allerdings in andere Menschen. Hierfür war aber ein kurzes Abschalten des Systems nötig, sodass wir einen kompletten Monat verloren haben – der Mai war fertig, bevor er laut unserer Kalender begonnen hat…

…und plötzlich verreist und verhandelt Kim Jong Un…

Sonntag, 15. April 2018

Manni


Das Manni ist eine seltsame Gattung. Sie lebt mitten unter uns, doch ist sie kaum wirklich bekannt. 

Deshalb hier ein paar nützliche Informationen:

Das Manni existiert seit einigen Jahrhunderten. Es pflanzt sich scheinbar selbstständig fort, jedoch fällt hierbei besonders eines auf: Je mehr dieser Gattung auf einem Fleck sind, desto schneller geht die Fortpflanzung vonstatten. Es scheint sich also um eine eher promiskuitive Gattung zu handeln, die freie Liebe mit wechselnden Partnern ohne Probleme anerkennt und sogar fördert.

Manni kann sich aber auch fortpflanzen, wenn nur wenige seiner Art zugegen sind. Manchmal pflanzt es sich sogar ganz alleine fort. Meistens stirbt es in diesem Fall aber recht schnell und ist im Anschluss für lange verschwunden, bis es scheinbar aus dem Nichts wiedererscheint.

Wie genau sich Manni vermehrt, ist nur wenigen Experten bekannt.

Fast jeder weiß allerdings, dass man Manni am besten in Ruhe lassen sollte, um ideale Bedingungen für die Vermehrung zu gewährleisten.

Ansonsten scheint Manni, trotz der vielen Ungewissheiten über Herkunft, Fortpflanzung und Leben, die Fähigkeit zu besitzen, Menschen in seinen Bann zu ziehen. Göttliche und diabolische Züge sind gleichsam zu erkennen, die Wissenschaft und die Gesellschaft diskutiert nach wie vor, ob Manni vom Ursprung her „böse“ oder „gut“ ist.

Manche Menschen freuen sich so sehr, Manni bei sich zu haben, dass sie alles vergessen: Benehmen, Freundlichkeit, Freunde, Familie. Wegen Manni werden sowohl die Umwelt verschmutzt als auch regelmäßig Kriege geführt.

Manni scheint sich immer mehr zur Religion zu entwickeln.
 
Wie in jeder Religion zeigt sich auch bei Manni die Bedeutung vor allem in der musikalischen Anbetung. Hier sind zwei Titel zu nennen, die den Kern allen (Aber-)Glaubens deutlich ausdrücken:

„Manni, Manni, Manni“ und „Manni makes the world go round“…